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A feminist Analysis of the Veiling Passage (1 Corinthians 11:2–16): Who really cares that Paul was not a Gender Egalitarian after all?

Abstract

Dieser Artikel spürt den methodologischen Problemen jener neutestamentlichen Forschung nach, die darauf besteht, dass sich in Korinther 11,2–11 und Galater 3,28 keine Gleichberechtigungskämpfe der frühen Christusgläubigen spiegeln. Es wird aufgezeigt, dass die antike androzentrische Ideologie, die sich in diesen Texten äußert, nicht als eine allgemeingültige verstanden werden sollte, sondern dass es plausibel ist, die Geschichte der korinthischen Prophetinnen als eine Geschichte des Widerstands gegen diese antike Ideologie zu verstehen. Insofern unbedeckte Häupter von Frauen mit geschorenen oder sehr kurz geschnittenen Haaren verglichen werden, untergräbt die Praxis des Entschleierns nicht nur eine Gendernorm, sondern ebenso Normen, die mit den Kategorien von Status, Klasse und womöglich Ethnizität zusammenhängen.

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