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Ein neues Selbstbewusstsein – Einblicke in Theorie und Praxis queersensibler Bibelhermeneutik

Abstract

Die empirica Sexualitätsstudie von 2025 zeigt auf, wie christlich-queere Menschen auf Grundlage von Bibelstellen, die eine lange, queerfeindliche Rezeptionsgeschichte besitzen (z.B. Lev 18,22), in Theologie und Kirche diskriminiert werden. Die Queer Theology versucht deshalb mit queerfreundlichen und kreativeren Bibelauslegungen dagegenzuhalten. Dabei zeigt sich, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, den Zusammenhang von Queerness und Bibel zu untersuchen. Oftmals werden jedoch historisch-kritische Ansätze und kreativere Zugänge dabei konträr zueinander verstanden. Der Aufsatz möchte aufzeigen, wie eine Synthese der verschiedenen Zugänge möglich ist und welche Bedeutung die jeweilige Zielgruppe queersensibler Bibelauslegung dabei besitzt.

Schlagwörter

Bibelhermeneutik, Queer Theory, Zielgruppenorientierung, Kontexbewusste Exegese

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