Beirat

Elżbieta Adamiak

Ulrike Bechmann

Christl M. Maier

Shelly Matthews

Moisés Mayordomo

Martti Nissinen

Ulrike Sals

Susanne Scholz

Angela Standhartinger

Hanna Stenström

Kristin De Troyer

 

Elżbieta Adamiak (*1964), Studium der Theologie in Lublin (Polen), Regensburg (Deutschland) und Nijmegen (Niederlande). 1994 Promotion zum Thema „Das Marienbild in der feministischen Theologie von Catharina Halkes“ an der Katholischen Universität in Lublin, 2012 Habilitation zum Thema „Communio Sanctorum. Grundriss einer ökumenisch orientierten dogmatischen Theologie der Gemeinschaft der Heiligen“ an der Adam Mickiewicz Universität in Poznań (Polen). Seit 1998 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung für Dogmatik an der Adam Mickiewicz Universität. Mitglied der Europäischen Gesellschaft für Theologische Forschung von Frauen (im Vorstand 1999-2003),  der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie, der Polnischen Gesellschaft der Dogmatiker, der Polnischen Gesellschaft der Mariologen. Mitorganisatorin der mittel- und osteuropäischen ESWTR-Regionalkonferenzen. In 2007-2009 Teilnahme an dem Projekt der Europäischen Kommission: „Religions and Values in Central and Eastern Europe“.

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Ulrike Bechmann (*1958) ist seit März 2007 Professorin für Religionswissenschaft an der Kath.-Theologischen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz.  Nach dem  Diplomstudium der Kath. Theologie an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg promovierte sie mit einem Stipendium des Cusanuswerks im Fach Altes Testament (1988) und nahm das Magisterstudium Islamwissenschaften/Arabistik an der Orientalistischen Fakultät an der Universität Bamberg auf (Abschluss 1996). Von 1989-1999 arbeitete sie als hauptamtliche Geschäftsführerin und theologische Referentin des Deutschen Komitees des Weltgebetstags der Frauen, der ältesten internationalen ökumenischen Frauenbewegung. Von 1999-2007 war sie Wissenschaftliche Assistentin/Oberassistentin am Lehrstuhl Kath. Theologie der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth mit Habilitation 2004. Sie ist u.a. Mitglied der Europäischen Gesellschaft für Theologische Forschung von Frauen (ESWTR), der Österreichischen Gesellschaft für Religionswissenschaft (ÖGRW). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen feministische Bibellektüre, Alter Orient, Naher Osten, Vergleichende Religionswissenschaft, Interreligiöser Dialog und Ökumene der Frauen.

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Christl M. Maier, (*1962), ist Professorin für Altes Testament an der Philipps-Universität Marburg. Nach dem Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen und Berlin (West), promovierte sie  1994 und habilitierte sich 2000 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Als Gastdozentin lehrte sie in Augsburg, Hamburg, Kassel und Pietermaritzburg, Südafrika. 2003–2006 war sie Associate Professor of Old Testament an der Yale-University, Divinity School, in New Haven, CT, USA. 1991–2003 war sie Mitglied im Forschungsprojekt “Hedwig-Jahnow”, Marburg, zu feministischer Methodik und Hermeneutik der Hebräischen Bibel. Sie ist Mitglied der Europäischen Gesellschaft für Theologische Forschung von Frauen (ESWTR), der Society of Biblical Literature, der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie und des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Sie ist editor-in-chief der Monographienreihe Vetus Testamentum Supplementum (Brill, Leiden) und im Herausgabekreis der Zeitschriften Journal of Biblical Literature (JBL) und Journal for the Study of the Old Testament (JSOT). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Weisheitsliteratur und der Prophetie sowie der feministischen Hermeneutik. Derzeit arbeitet sie zusammen mit Carolyn J. Sharp, Yale Divinity School,  an einem Kommentar zu Jeremiabuch für die Reihe Internationaler Exegetischer Kommentar zum Alten Testament (IEKAT, Kohlhammer, Stuttgart).

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Shelly Matthews (*1961) ist Professorin für Neues Testament an der Brite Divinity School in Texas, Christian University. Sie promovierte 1998 an der Harvard Divinity School bei Elisabeth Schüssler Fiorenza und war an der Herausgabe des zweibändigen feministischen Kommentars Searching the Scriptures beteiligt. Sie ist ordinierte Pfarrerin der United Methodists und Mitglied folgender Vereinigungen: Society of Biblical Literature (SBL), American Academy of Religion (AAR) und North American Patristics Society (NAPS). Ihre Forschungsschwerpunkte sind feministische Historiogaphie, Lukas, Apostelgeschichte und religiöse Gewalt. Zur Zeit schließt sie eine Monographie ab mit dem Titel Perfect Martyr: The Stoning of Stephen and the Making of Gentile Christianity.

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Moisés Mayordomo, (*1966), ist seit 2014 Professor für Neues Testament an der Theologischen Fakultät der Universität Basel. Nach dem Studium der Theologie in Gießen, London, Heidelberg und Bern promovierte er 1997 und habilitierte sich 2004 in Bern. Dort lehrte er als Dozent und später als assoziierter Professor. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Hermeneutik und literaturwissenschaftliche Methoden, Wirkungsgeschichte des Neuen Testaments, Gender-Theorien und Männlichkeit in antiken Texten, Argumentation des Paulus und neutestamentliche Friedensethik.


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Martti Nissinen (*1959) ist Professor für Altes Testament an der Universität Helsinki, Finnland. Seinen Doktor der Theologie erhielt er 1992 von der Universität Helsinki, an der er seither lehrt. Vor seiner jetzigen Anstellung war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Academy of Finland (1994-2002) und Professor für biblische und altorientalische Studien an der Universität Helsinki (2002-2007). In den Jahren 2008-9 war er Mitglied des Institute for Advanced Study in Princeton, USA. Momentan ist er Direktor des Zentrums für Exzellenz der Academy of Finland (Changes in Sacred Texts and Traditions) und Vorsitzender des Vorstandes der Foundation for the Finnish Institute in the Middle East.
Nissinens Forschungsschwerpunkte sind Prophetie im antiken östlichen Mittelmeerraum und historische Interpretationen von Gender. Er hat viele Publikationen und Vorträge zum Thema der Gleichgeschlechtlichkeit, zum Hohelied und antiker Liebesdichtung, sowie zur Männlichkeitsforschung verfasst. 

 

Ulrike Sals (* 1971) ist feministische Exegetin. Sie studierte Ev. Religionslehre und Deutsch in Paderborn und Bethel/Bielefeld, promovierte 2003 in Bochum und habilitierte 2014 in Rostock. Sie arbeitete, lehrte und forschte an verschiedenen Universitäten (Würzburg, Greifswald, Berlin, Bern, Hamburg) und war 2004–2010 Redakteurin der lectio difficilior.

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Susanne Scholz PhD., ist Professorin für Altes Testament an der Perkins School of Theology an der Southern Methodist University in Dallas, Texas, USA. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen feministische Bibelhermeneutik, Epistemologie und Soziologie biblischer Exegese, zudem kulturelle und literarische Methodologie. Sie erhielt ihren Doktortitel vom Union Theological Seminary in New York; diese Arbeit wurde von Phyllis Trible begleitet. Sie studierte zudem  Evangelische Theologie an den Universitäten Mainz, Heidelberg und der Hebräischen Universität Jerusalem (im Programm “Studium in Israel”) und legte 1989 ihr Erstes Theologisches Examen ab.  Weitere universitäre Abschlüsse sind S.T.M. und M.Phil.. Sie ist Mitglied der Society of Biblical Literature (SBL), American Academy of Religion (AAR), der Catholic Biblical Association (CBA), der European Society of Intercultural Theology and Interreligious Studies (ESITIS), und der Europäischen Gesellschaft für Theologische Forschung von Frauen (ESWTR, zur Zeit Vorsitzende der nordamerikanischen Sektion).

Kontakt: → www.susanne-scholz.com

Sie ist Herausgeberin der Serie Feminist Studies and Sacred Texts (Lexington Books) und begrüßt Projektvorschläge für diese Reihe. Für nähere Informationen: http://www.religiousstudiesproject.com/wp-content/uploads/2014/11/FLyer-Feminist-Studies-and-Sacred-Texts-series-final-version.pdf

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Prof. Dr. Angela Standhartinger (*1964) ist seit dem Wintersemester 2000 Professorin für Neues Testament an der Philipps-Universität in Marburg. Sie studierte von 1983–1990 Evangelische Theologie in Frankfurt a.M., München und Heidelberg und wurde 1994 mit der Untersuchung „Das Frauenbild im Judentum der hellenistischen Zeit. Ein Beitrag anhand von Joseph und Aseneth“ (AGJU 26;  Leiden 1995) promoviert. Ihre Habilitation mit dem Titel: „Studien zur Entstehungsgeschichte und Intention des Kolosserbriefs“ (NT.S 94; Leiden, Boston, Köln 1999) folgte ebenda 1998. Von 1998–1999 war sie Vikarin an der St. Katharinengemeinde in Frankfurt (EKHN) und im Sommersemester 2000 Visiting Professor am Union Theological Seminary in New York. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die paulinische und nachpaulinische Literatur, frühchristliche Mahltraditionen in ihrem kulturgeschichtlichen Umfeld, sowie frühjüdische und frühchristliche Geschlechtergeschichte.

 

 

 

Hanna Stenström (*1963) erhielt 1999 ihren Doktortitel in neutestamentlicher Exegese von der Theologischen Fakultät der Universität Uppsala (Schweden). Die Doktorarbeit trägt den Titel The Book of Revelation: A Vision of the Ultimate Liberation or the Ultimate Backlash? A study in 20th Century interpretations of Rev. 14:1–5, with special emphasis on feminist exegesis.
Sie lehrte Neues Testament an der Universität Uppsala (Schweden) und an der Stockholm School of Theology.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Feministische Exegese (v.a. das Buch der Offenbarung), ethische und politische Fragen in der Bibelwissenschaft, die Geschichte der Bibelwissenschaft (v.a. in Schweden; 20. Jh.), Bibelwissenschaftlerinnen im 19. und 20. Jh. und feministische Theologie im Allgemeinen.

Academic publications (selected):

Articles

Edited books:

Edited text books for academic education:

Chapters in textbooks for academic education in theology/religion:

 

Kristin De Troyer (* 1963) ist Professorin für Hebräische Bibel  / Altes Testament an der Universität St. Andrews in Schottland. Nach dem Abschluss ihrer Dissertation 1997 in Leiden, und nachdem sie am Katholischen Seminar in Breda (Niederlande) zehn Jahre Altes Testament unterrichtet hat, arbeitete sie von 1998-2008 an der Claremont School of Theology und der Claremont Graduate University. Sie ist Gastdozentin am St. Katherine’s College in San Diego, an der Claremont School of Theology und an der Claremont Lincoln University und wurde zwei Mal ausgewählt, das Sommerseminar zur Textkritik der Akademie der Wissenschaften und der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen durchzuführen. Seit 2000 ist sie im Vorsitz des Programmkomitees der Society of Biblical Literature (SBL) International Meeting. Sie ist zudem im Exekutivkomitee der International Organization for Septuagint and Cognate Studies (IOSCS). Sie war Mitglied des SBL Council. Zudem ist sie Mitglied der European Society of Woman in Theological Research (ESWTR; belgische Sektion). Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Literatur aus der Zeit des Zweiten Tempels, insbesondere die Septuaginta, und die Geschichte des biblischen Textes, dessen Übersetzungen und hermeneutische Aspekte.